
Der Weg in die Welt der Massage hat sich für mich erst nach einem tiefen Wandel in meinem Leben aufgetan. Er hat sehr viel mit mir selbst und meinen Selbsterfahrungen in den letzten Jahren zu tun und ich gehe diesen Weg mit sehr viel Liebe, Hingabe und innerer Achtsamkeit.
Ich bin 1956 geboren und lebe seit 1979 mit meinem Mann auf einem Bauernhof bei Dresden. Wir haben 2 erwachsene Kinder. Der Bauernhof ermöglicht uns eine sehr naturnahe und teilweise auch unabhängige Lebensform – wir bewirtschaften ihn in nebenberuflicher Tätigkeit.
Über 25 Jahre habe ich als Diplomgartenbauingenieur in meinem Beruf gearbeitet, bis ich durch ein gesundheitliches Tief aus diesem Prozess heraus gerissen wurde. Dieser Einschnitt war sehr bedeutend für mich. Durch ihn eröffnete sich mir die Notwendigkeit und damit auch die Chance, alles Bisherige fallen zu lassen, ohne zum damaligen Zeitpunkt eine Vorstellung davon zu haben, wie es in meinem Leben beruflich weiter gehen wird. Ich wusste nur, so nicht mehr und war tief erschöpft. Aber aus dem Negativen entstand Positives und der Weg fing wieder an, sich vor mir zu öffnen, ja er war sogar ungeheuer frei und lud mich ein, ihn zu gehen.
Einen ganz entscheidenden Impuls für die Veränderungen in meinem Leben hat das regelmäßige Praktizieren von Yoga gegeben. Ich lernte mir vorher unbekannte Dimensionen kennen, erfuhr meinen Körper als Energiekörper, den man energetisch „aufladen“ kann, wenn man die entsprechenden Techniken beherrscht. Ich fand viele neue Lebensimpulse in der Spiritualiät und in den Lehren des Yoga, des Tantra, des alten chinesischen Tao, auch des Ayurveda. Mein Leben wandelte sich und noch immer befinde ich mich in einem tiefen Reifungsprozess, von dem ich denke, dass nicht das Ziel, sondern der Weg dabei das Entscheidende darstellt.
Aufenthalte im Yoga-Ashram im Westerwald vertieften diese Erfahrungen und gaben mir wieder innere Kraft und Ruhe. Mir eröffneten sich neue Ziele und damit verbundene Vorstellungen der Verwirklichung. Noch tiefere Erfahrungen brachten mir die Lehren des Tantra und die ersten tantrischen Massagen, die ich erhielt. Sie befreiten mich auf ganz wunderbare Weise von vielen inneren Blockaden. Ich konnte wieder frei durchatmen und mich als Frau in unserer heutigen Zeit wahrnehmen.
Ich weiß heute, dass wir alles können, wenn es nur von uns in seiner innerlichen Gesamtheit gewollt ist. Wenn wir bei der Verwirklichung in allen Chakren, die wir in uns tragen, Klarheit darüber haben, ist die Kraft in uns unumstößlich und wir senden die Energien aus, die uns mit dem Universum verbinden. Die Liebe zu mir selbst, zu allem, was mich umgibt, zum Universum ist das größte Kraftpotential, das ich je in mir entdecken konnte. Es ist ein wunderbares Gefühl, diese Liebe ausstrahlen zu können und in vielfacher Form wieder zurück zu bekommen.
Ich danke Allen, die mich bisher auf meinem Weg begleitet haben, meiner Familie, meinen Freunden, meinen spirituellen Lehrern und Heilern, den Menschen, denen ich im Yoga und bei diversen Workshops begegnet bin, dem Vorhandensein des Internet, was mich die Philosophien ganz vieler spiritueller Meister des Yoga, Tantra und Tao in der heutigen Zeit in mein Zuhause holen ließ und ich in einem Jahr „Auszeit“ mehr erfuhr als in vielen Jahren des beruflichen Schaffens zuvor.
Ich fand die Möglichkeiten eines glücklichen Daseins und wünsche ganz vielen Menschen, dass sie ähnliche Erfahrungen in ihrem Leben haben dürfen. Der Schlüssel liegt für mich nicht mehr vorrangig im Tun und (An)-schaffen, viel eher im Sein und Spüren, eine tiefe Erkenntnis, die mich sehr glücklich macht.
Mit meinen Massagen möchte ich den Menschen in aller erster Linie Wohlbefinden bereiten, aber, wenn es mir gelingt, auch einen kleinen Anstoß dafür geben, mehr in sich hinein zu spüren, die innere Stimme und den eigenen Körper wahrzunehmen, vielleicht auch einige Atem- und Meditationstechniken zu erlernen, um so zu sich selbst und zu seinem Unterbewusstsein vordringen zu können.
In Liebe Monika Müller